hinter der tÜr: Filmografien

Filmografien

HELEN MIRREN | Emerenc

Geboren in London. Helen Mirren begann ihre Laufbahn am National Youth Theatre, bevor sie 1967 Mitglied der Royal Shakespeare Company wurde. 1972 wechselte sie zum Ensemble von Regisseur Peter Brook. Ihre Filmkarriere begann parallel zu ihrer Bühnenarbeit mit Michael Powells DAS MÄDCHEN VOM KORALLENRIFF (1969). 1980 feierte sie in John Mackenzies RIFIFI AM KARFREITAG ihren internationalen Kinodurchbruch. Es folgten u.a. Pat O’Connors CAL (1984), für den sie in Cannes als Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde, Peter Weirs MOSQUITO COAST (1986) und Peter Greenaways DER KOCH, DER DIEB, SEINE FRAU UND IHR LIEBHABER (1989). In den frühen Neunzigern übernahm Helen Mirren die Hauptrolle der Detective Chief Inspector Jane Tennison in der preisgekrönten Krimireihe „Heißer Verdacht“, die mit zahlreichen Preisen, u.a. Emmy und BAFTA-Award, ausgezeichnet wurde.

Ihre ersten beiden Oscarnominierungen erhielt sie für ihre Rollen in THE MADNESS OF KING GEORGE (1994, Regie: Nicholas Hytner) und Robert Altmans GOSFORD PARK (2001). Helen Mirrens bekannteste Rolle ist die der Queen Eleizabeth in Stephen Frears THE QUEEN (2007), für die sie schließlich mit dem Oscar als Beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. Zu ihren jüngsten Arbeiten zählen STATE OF PLAY (2009, Regie: Kevin Macdonald), BRIGHTON ROCK (2010, Regie: Rowan Joffe) und EIN RUSSISCHER SOMMER, für den sie abermals zum Oscar als Beste Darstellerin nominiert wurde. Zu ihren zahlreichen Auszeichnungen für ihr Lebenswerk zählen der Britannia Award, der British Independent Film Award und der Capri Legend Award. 2003 wurde Helen Mirren der Titel „Dame of the British Empire“ verliehen.

Filmografie (Auswahl)

1969 AGE OF CONSENT (R: Michael Powell)
1972 SAVAGE MESSIAH (R: Ken Russell)
1973 O LUCKY MAN! (R: Lindsay Anderson)
1976 HAMLET (R: Celestino Coronada)
1979 CALIGOLA (R: Tinto Brass)
1981 EXCALIBUR (R: John Boorman)
1980 THE LONG GOOD FRIDAY (R: John Mackenzie)
1984 CAL (R: Pat O’Connor)
1984 2010 (R: Peter Hyams)
1985 WHITE NIGHTS (R: Taylor Hackford)
1986 THE MOSQUITO COAST (R: Peter Weir)
1989 THE COOK THE THIEF HIS WIFE & HER LOVER (R: Peter Greenaway)
1990 THE COMFORT OF STRANGERS (R: Paul Schrader)
1991 WHERE ANGELS FEAR TO TREAD (R: Charles Sturridge)
1993 THE HAWK (R: David Hayman)
1994 THE MADNESS OF KING GEORGE (R: Nicholas Hytner)
1996 SOME MOTHER‘S SON (R: Terry George)
1999 TEACHING MRS. TINGLE (R: Kevin Williamson)
2000 GREENFINGERS (R: Joel Hershman)
2001 NO SUCH THING (R: Hal Hartley)
2001 GOSFORD PARK (R: Robert Altman)
2003 CALENDAR GIRLS (R: Nigel Cole)
2004 THE CLEARING (R: Pieter Jan Brugge)
2005 SHADOWBOXER (R: Lee Daniels)
2006 THE QUEEN (R: Stephen Frears)
2009 STATE OF PLAY (R: Kevin Macdonald)
2010 BRIGHTON ROCK (R: Rowan Joffe)
2010 EIN RUSSISCHER SOMMER (R: Michael Hoffmann)
2011 THE DEBT (R: John Madden)

MARTINA GEDECK | Magda)

Geboren in München. Schauspielstudium an der Max-Reinhardt-Schule an der Berliner Hochschule der Künste. Martina Gedecks Filmkarriere begann noch während ihrer Ausbildung, u.a. in Dominik Grafs DIE BEUTE (1986) und TIGER, LÖWE, PANTHER (1988). Zu ihren bekanntesten Rollen zählen BELLA MARTHA (2002), für den sie u.a. mit dem Deutschen Filmpreis und dem Preis der Deutschen Filmkritik ausgezeichnet sowie für den Europäischen Filmpreis als Beste Darstellerin nominiert wurde; Helmut Dietls ROSSINI (1996; ausgezeichnet mit dem Deutschen Filmpreis als Beste Nebenrolle), Wolfgang Beckers DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE (1996), ELEMENTARTEILCHEN (2005; nominiert zum Deutschen Filmpreis und ausgezeichnet mit dem Jupiter Preis als Beste Darstellerin), JUD SÜSS (2010) von Oskar Roehler, DER BAADER MEINHOF KOMPLEX (2009, Regie: Uli Edel) und Florian Henckel von Donnersmarcks oscar-prämiertes Drama DAS LEBEN DER ANDEREN, für den sie zum Europäischen Filmpreis nominiert wurde.

Zu ihren weiteren Auszeichnungen zählen u.a. die Bayerischen Filmpreise für ihre Rollen in Anno Sauls DIE GRÜNE WÜSTE (1999) und MEINE SCHÖNE BESCHERUNG (2007) von Vanessa Jopp, der Deutsche Fernsehpreis für Brigitte Reimanns HUNGER AUF LEBEN (2004) und der Silberne Bär der Berlinale 2007, den sie mit dem Ensemble von Robert de Niros THE GOOD SHEPHERD gewann.

Filmografie (Auswahl)

1989 TIGER, LÖWE, PANTHER (R: Dominik Graf)
1989 HARD DAYS, HARD NIGHTS (R: Horst Königstein)
1994 DER BEWEGTE MANN (R: Sönke Wortmann)
1995 STADTGESPRÄCH (R: Rainer Kaufmann)
1996 ROSSINI (R: Helmut Dietl)
1996 DAS LEBEN IST EINE BAUSTELLE (R: Wolfgang Becker)
1996 HARALD (R: Jürgen Egger)
1997 FRAU RETTICH, DIE CZERNI UND ICH (R: Markus Imboden)
1998 VIEHJUD LEVI (R: Didi Danquart)
1998 DEINE BESTEN JAHRE (R: Martina Gedeck)
1999 ALLES BOB (R: Alexander Otto Jahreiss)
1999 DIE GRÜNE WÜSTE (R: Anno Saul)
2002 BELLA MARTHA (R: Sandra Nettelbeck)
2003 HUNGER AUF LEBEN (R: Markus Imboden)
2006 ELEMENTARTEILCHEN (R: Oskar Roehler)
2006 DAS LEBEN DER ANDEREN (R: Florian Henckel von Donnersmarck))
2006 UN AMI PARFAIT (R: Markus Imboden)
2006 SOMMER 04 (R: Stephan Kromer)
2007 MEINE SCHÖNE BESCHERUNG (R: Vanessa Jopp)
2007 THE GOOD SHEPHERD (R: Robert de Niro)
2008 GELIEBTE CLARA (R: Helma Sanders-Brahms)
2008 DER BAADER MEINHOF KOMPLEX (R: Uli Edel)
2010 TRIS DI DONNE & ABITI NUZIALI (R: Vincenzo Terracciano)
2011 BASTARD (R: Carsten Unger)
2012 DIE WAND (R: Julian Pölsler)

ISTVÁN SZABO | Regie

Geboren 1938 in Budapest, Studium an der Budapester Akademie für Theater und Filmkunst. Bereits einer seiner ersten Kurzfilme, TE, wurde 1963 mit dem Preis der Jury auf den Internationalen Filmfestspielen Cannes ausgezeichnet. 1964 folgte ZEIT DER TRÄUMEREIEN (Zeit der Träumereien), der in Locarno den Preis als Bestes Spielfilmdebüt erhielt. Spätestens seit VERTRAUEN (1979), ausgezeichnet mit dem Silbernen Bären der Berlinale und nominiert zum Oscar als Bester Ausländischer Film, zählt István Szabó zu den renommiertesten europäischen Regisseuren. 1981 gewann Szabó mit MEPHISTO u.a. den Oscar als Bester ausländischer Film. Es folgten u.a. die vielfach ausgezeichneten Filme OBERST REDL (1985), HANUSSEN (1988), SUNSHINE (1998) und BEING JULIA (2004). Dem Grundthema der meisten seiner großen Kinofilme bleibt István Szabó auch in HINTER DER TÜR treu: das Schicksal von Menschen in Europa unter dem Einfluss mächtiger historischer Ereignisse und das unauflösbare Spannungsverhältnis von Individuum und Gesellschaft.

FILMOGRAFIE (Auswahl):

l964 ZEIT DER TRÄUMEREIEN
Internationales Filmfestival Locarno: Bestes Erstlingswerk
l966 APA (Vater)
Internationales Filmfestival Moskau: Großer Preis
l973 FEUERWEHRGASSE 25
Internationales Filmfestival Locarno: Großer Preis der Jury
l976 BUDAPESTER LEGENDE
l979 VERTRAUEN
Internationale Filmfestspiele Berlin: Silberner Bär
Nominiert zum Oscar: Bester ausländischer Film
l98l MEPHISTO
Festival de Cannes: Bestes Drehbuch, FIPRESCI-Preis
Oscar: Bester ausländischer Film
l985 OBERST REDL
British Academy Award (BAFTA)
Festival de Cannes: Sonderpreis der Jury
Nominiert zum Oscar: Bester ausländischer Film
l988 HANUSSEN
Nominiert zum Oscar: Bester ausländischer Film
l99l Meeting Venus
199l ÉDES EMMA, DRÁGA BÖBE
Internationale Filmfestspiele Berlin: Silberner Bär
Europäischer Filmpreis: Bestes Drehbuch
1998 SUNSHINE
Europäischer Filmpreis: Drehbuch (István Szabó, Israel Horovitz); Kamera (Lajos Koltai); Darsteller (Ralph Fiennes)
Nominiert zu den Golden Globes: Bester Film, Regie, Filmmusik
2000 TAKING SIDES – DER FALL FURTWÄNGLER
Mar del Plata International Film Festival: Beste Regie
2004 BEING JULIA
Golden Globe: Beste Schauspielerin (Annette Bening)
Nominiert zum Oscar: Annette Bening
2006 ROKONOK
2011 HINTER DER TÜR

ELEMÉR RAGÁLYI |Kamera

Während seiner inzwischen mehr als 40jährigen Karriere drehte Elemér Ragályi über 100 vielfach ausgezeichnete Filme, darunter JOURNEY OF HOPE (1991, R: Xavier Koller; Oscar für den besten ausländischen Film), RASPUTIN (1996, R: Uli Edel; Emmy für die beste Kamera) und SZABADÍTS MEG A GONOSZTÓL (1979; R: Pál Sandor; Kamerapreis des Montréal World Film Festival). Darüber hinaus wurde er u.a. mit dem Béla Balázs-Preis und dem Kossuth-Preis azsgezeichnet. Elemér Ragályi arbeitet auch als Regisseur, FEKETE FEHÉR gewann u.a. den Regiepreis der Ungarischen Filmwoche.

SIMON KAYE C.A.S. (Ton)

Der vielfach preisgekrönte Tonmeister Simon Kaye ist in seiner mehr als 50 Jahre umfassenden Karriere u.a. mit zwei Oscars für DER LETZTE MOHIKANER (1992, R: Michael Mann) und PLATOON 1986, R: Oliver Stone) sowie zwei Ocar-Nominierungen für Gandhi (1992, R: Richard Attenborough) und REDS (1981, R: Warren Beatty) ausgezeichnet worden. Zu seinen weiteren Arbeiten zählen SUNDAY BLOODY SUNDAY (1971, R: John Schlesinger), GORKY PARK (1983, R: Michael Apted) und INDIANA JONES (1994, R: Steven Spielberg). Mit István Szabó arbeitete er bereits bei MEETING VENUS (1991) und BEING JULIA (2004) zusammen.

RÉKA LEMHÉNYI (Schnitt)

Réka Lemhényi ist Absolventin der Theater- und Filmkakademie in Budapest. Sie arbeitete 1999 zum ersten Mal mit István Szabó zusammen, als Cutter-Assistentin für SUNSHINE. Seitdem wurde Réka Lemhényi mehrfach für ihre Arbeit als Cutterin ausgezeichnet, u.a. von der polnischen Filmakademie für Essential Killing (2010, R: Jerzy Skolimowski), von den ungarischen Filmkritikern für NEM VAGYOK A BARÁTOD (2008, R: György Pálfi) und bei der ungarischen Filmwoche für MACERÁS ÜGYEK (2001, R: Szabolcs Hajdu).

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